Rarität: Göttinger Professorenstuhl

Dieser besondere und rare Stuhl mit seiner klaren Form ist ein Zufallsfund. Der Sessel fiel mir sofort auf, ich hatte so ein Möbel noch nie gesehen. Die Besitzerin, eine Nachbarin aus meinem Stadtteil verkleinerte sich gerade. Sie selbst hat das Möbel in DDR-Zeiten in Erfurt einer alten Dame abgekauft. Jetzt war sie froh, ihn in gute Hände weitergeben zu können. Der Stuhl sei unschlagbar bequem. „Ich habe in den 80ern alle meine Kinder darin gestillt“, erinnerte sie sich lächelnd.
Das es sich bei dem Sessel um ein ikonisches Möbelstück der 1920er/30er Jahre handelt, das stilistisch eng mit dem Bauhaus verbunden ist, wussten wir beide da noch nicht.

Tatsächlich handelt es sich  um einen Göttinger Professorenstuhl, der mit seinem funktionalen Design die Formensprache dieser Ära verkörpert. Meist wurde als Material massives Eichenholz verwandt, das wie hier dunkel gebeizt wurde.
Charakteristisch ist die im Winkel meist 4-fach verstellbare Rückenlehne, mit Hebelmechanismus oder durch eine kleine Metallstange fixiert wie bei diesem Exemplar. Manche dieser Stühle verfügen dazu über besondere Details wie Beinauflagen, oder ein ausklappbares Tablett. Das wertige Stück gilt als eine Art früher Relax- Sessel zum Lesen, Studieren und Entspannen.

Ich habe ihn getestet: tatsächlich ist er nicht nur eine bequeme Sitzgelegenheit für männliche Gelehrte (so dass Internet – und die Reklame von früher … ), sondern auch erprobt für Mütter.
Im Grunde ist er für jede und jeden als besonderes Lieblingsstück geeignet.

Fachlich aufbereitet hat das selten gewordene Stück heute ordentliche Preise.
Bei TREWIENS soll er im erschwinglichen Bereich bleiben.
Gern verwandele ich ihn nach Ihren Wünschen: ob gebeizt oder lackiert.
Und natürlich ausgestattet mit neuen Polstern!